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Brustkrebs

In Österreich erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Jährlich werden ca. 5.000 neue Fälle diagnostiziert. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau in den Industrieländern.
Mit rund 1.700 Frauen, die den Kampf gegen den Krebs verlieren, ist Brustkrebs die häufigste Todesursache der Frau zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr.
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Brustkrebserkrankungen zudem deutlich angestiegen, allein zwischen 1983 und 1999 um 27%.

Die Häufigkeit der Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter an und erreicht ein Maximum zwischen dem 55. Und 65. Lebensjahr. In den letzten Jahren ist es bei jüngeren Frauen zu einem Anstieg der Erkrankungsrate gekommen.

Die genauen Ursachen der Krankheit sind unbekannt. Trotzdem – oder gerade deshalb - wimmelt es in Broschüren und Informationsseiten vor möglichen „Risikofaktoren“, die es zu meiden gilt. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, hängt möglicherweise von der Ernährung, von hormonellen Faktoren und Erbfaktoren ab. Hoher Fettkonsum und Übergewicht führen angeblich häufiger zu Brustkrebs. Eine ähnliche Häufung dürfte es bei Frauen mit frühem Beginn der Regelblutung, sowie bei solchen mit spätem Eintritt der Wechseljahre geben. Außerdem haben Frauen, die erst im fortgeschrittenen Lebensalter ihr erstes Kind gebären, ein gesteigertes Erkrankungsrisiko. Das höchste Erkrankungsrisiko weisen aber Frauen auf, in deren Familie (Mutter, Schwester etc.) Brustkrebs aufgetreten ist.

Die Chancen, die Brust zu erhalten und die Krankheit zu heilen sind desto besser, je früher der Tumor entdeckt wird.
Dank der medizinischen Fortschritte der letzten Jahre ist die Wahrscheinlichkeit enorm gestiegen, trotz der Krankheit ein normales und nicht durch die Krankheit bestimmtes Leben führen zu können.

 
 
 
 
 
   
 




 

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